Wie Du es schaffst, der Hektik des Alltages gelassen zu begegnen



Kennst Du das? Du rennst von einem Meeting, von einem (Kinder-)Termin zum nächsten, ständig ploppen E-Mails auf, ständig will jemand etwas von dir. Du bist den ganzen Tag beschäftigt und aktiv, und dennoch hast Du am Abend das Gefühl nicht wirklich etwas erledigt zu haben. Ganz zu schweigen davon, dass Du am Abend völlig erschöpft und energielos viel zu früh ins Bett fällst und wieder keine Zeit für Dich hattest… Nur damit sich am nächsten Tag das Hamsterrad von vorne dreht…



Wenn Dir das bekannt vorkommt, dann helfen Dir meine 5 Tipps dabei Zeitfresser zu erkennen und zu eliminieren, und Deinem hektischen Alltag selbstbestimmt und mit Gelassenheit zu begegnen. So holst Du das Beste aus Deiner Zeit heraus!



Prioritäten setzen vs. Alles auf einmal machen wollen


Dein Alltag hält viele Aufgaben, Termine, Erledigungen und Verpflichtungen bereit, beruflich wie privat – wie sollst Du das nur alles schaffen? Fakt ist: Du wirst nie genug Zeit haben, um all das zu erledigen, was Du erledigen möchtest oder was an Dich herangetragen wird. Täglich kommen neue Aufgaben, Termine, Erledigungen und Verpflichtungen hinzu – Du wirst förmlich überschwemmt mit Arbeit und neuen Aufgaben. Du kannst nicht alles schaffen! Daher musst du Prioritäten setzen und abwägen, was zuerst kommt, welche Aufgaben wichtig sind und Dich Deinen Zielen näher bringen. Auf diese Weise bringst Du Struktur und Klarheit in Deine Aufgaben und die Gefahr, dass Du Dich mit Unwichtigem verzettelst wird geringer.



Delegieren vs. Alles alleine machen wollen


MUSST Du wirklich ALLES alleine machen? Oder kannst Du einen Teil Deiner Aufgaben abgeben? Das Übertragen von Aufgaben an andere stellt eine große Entlastung für Dich dar und schafft Dir Freiräume. Damit gestehst Du Dir selbst ein, dass Du nicht alles alleine erledigen kannst und auch nicht musst. Das erfordert Mut, sich seinen Grenzen bewusst zu werden, sie wahrzunehmen und zu kommunizieren. Und es erfordert Mut, die Verantwortung an andere abzugeben, loszulassen und darauf zu vertrauen, dass andere die Aufgaben ebenso gut erledigen, wenn auch anders als Du.



Pufferzeiten planen vs. Gehetzt sein


Im Leben, gerade einer berufstätigen Mutter, passieren ständig Dinge, die so nicht geplant waren, nicht vorherzusehen waren oder anderweitig zu Zeitverzögerungen führen. Auch kann es passieren, dass Du den Zeitaufwand für eine Aufgabe oder Wegezeit falsch eingeschätzt hast. Für diese Fälle ist es hilfreich Pufferzeiten einzubauen. Pufferzeiten verschaffen Dir Freiräume für Unvorhergesehenes, für Unplanbares, für sonstige Zeitverzögerungen. Sie helfen Dir darüber hinaus Stress zu reduzieren und gelassen zu bleiben, weil Du Deine Zeit nicht bis zum Anschlag verplant hast. Als Faustregel gilt: zwei Drittel Deiner Zeit für Deine Aufgaben verplanen, ein Drittel für Pufferzeiten einplanen.



Wochen- und Tagesplan machen vs. Aufgaben ad hoc erledigen


Wochen- und Tagespläne helfen Dir Deine Aufgaben, die Du im ersten Schritt schon priorisiert hast, in einen zeitlichen Ablauf zu bringen, und damit noch einmal zu priorisieren und zu ordnen. Am Besten erstellst Du Deine Pläne schriftlich, so wird in der Hektik des Alltages nichts vergessen. Erledigte Aufgaben können abgehakt werden, was Dein Gefühl „etwas geschafft zu haben“ positiv verstärkt. Wenn Du die Wochenplanung am Sonntag machst und die detaillierte Tagesplanung jeweils am Abend vorher hast Du den Kopf am Abend frei und startest am nächsten Tag schon strukturiert in den Tag. Unvorhergesehenes bringt Dich nicht so schnell aus dem Konzept, weil Du das Wichtigste bereits inklusive Pufferzeiten geplant hast.




Pausen nutzen vs. Ständige Ablenkung


Was machst Du in Deinen Pausen normalerweise? Und ich meine sowohl die geplanten als auch die ungeplanten Pausen, wie z.B. Wartezeiten. Wahrscheinlich isst Du schnell etwas, checkst Deine privaten Mails oder Social Media, liest schnell Nachrichten im Internet, googelst nach einem Geburtstagsgeschenk für den besten Freund Deines Sohnes, telefonierst schnell mit Deinem Mann, um euch für den Abend abzustimmen, etc. Dies erzeugt zusätzlich psychischen Stress zu Deinem ohnehin schon hektischen Alltag. Besser ist es, Du nutzt Pausen effektiv für Dich um Deine Ressourcen wieder aufzuladen, um dann die anstehenden Aufgaben erholt, konzentriert und effizient wieder angehen zu können. Erwiesenermaßen ist die Erholung zu Beginn der Pause am größten. Diese Zeit solltest Du für eine kleine Atem- und Entspannungsübung nutzen oder für einen kleinen Spaziergang um den Block. Für die Atem- und Entspannungsübung setzt Du Dich aufrecht hin und schließt die Augen. Atme bewusst und tief durch die Nase ein- und aus. Dabei sprichst Du langsam in Gedanken die zwei Silben „ent-spannt“. Die Gleichmäßigkeit der Atmung und der Fokus Deiner Gedanken auf die zwei Silben entspannt gleichermaßen Geist wie Körper.



Und jetzt stelle Dir vor, wie Du in Zukunft mit einem inneren Lächeln abends auf Deiner Couch sitzt, glücklich und zufrieden, mit einem Getränk Deiner Wahl in der Hand, weil Du alle Aufgaben des Tages mit Leichtigkeit geschafft und bewusst gesteuert hast! Du fühlst Dich noch frisch und kraftvoll, um den Abend für Dich zu nutzen.

Herzlichen Glückwunsch, Du hast das Beste aus Deiner Zeit herausgeholt und wertvolle Zeit für Dich gewonnen!



Alles Liebe und viel Spaß bei der Umsetzung,


Deine Tanja



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